Abziehlack

247.5

EUR 247,50

zzgl. 19 % USt zzgl. Versandkosten

Art.Nr. art-225

Gewicht 25,00 KG

Sofort versandfähig, ausreichende Stückzahl

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Abziehlack

Der Abziehlackwird wie Farbe auftragen, gespritzt oder gerollt. Dort, wo die Oberfläche verschmutzt, wird einfach überall oder punktuell eine weitere Schicht aufgetragen. Es sind bis 6 und mehr Schichten möglich. Monate später wird der Abziehlack großflächig und schnell abgezogen. Ein altbewährtes Produkt. Kommt bei Automobilherstellern zum Einsatz.

  • kürzere Stillstands Zeiten durch leichtes Entfernen der Rückstände
  • geringere Personalkosten durch schnelle Applikation
  • leichteres Arbeiten und bessere Qualität durch helle und saubere Kabinen
  • Kein Entfernen mit Wasser / Dampfstrahler. Einfach abziehen und entsorgen.

Preisbeispiel  Abziehlack weiß, silikonfrei, wasserverdünnbar, temperaturbeständig für Kombikabinen, auf pulverlackierte Untergründe.

25 kg Eimer – 8,90 € netto/kg, zzgl. Fracht.  Start immer mit 2 Eimern. Ein 25 kg Eimer um die normale PKW Kabine mit einer Schicht zu versehen. Der zweite Eimer ist für das Nacharbeiten. Reichweite von 50 kg: 4 - 8 Monate, auch länger

Transparenter Abziehlack für Scheiben und Lampen: 25 kg Eimer 8,90 € netto/kg

 

Auch für den Fußboden, in der Vorbereitung, Farbmischraum, Spritzkabineneingang u.a.

- Schutz für ableitfähige Untergründe (Industrie-, Betonfußboden): 8,90 Euro / kg, grau ca. RAL 7011 wasserbasierend (auch heller, RAL 7001)

- bei erstmaliger Applikation 1kg/m² - bei optischer Auffrischung, bis zu 15 mal, auf beschichteter Flächen : 4 - 8 m2/kg

- Verstärkungsgewebe wird in den nassen Abziehlack eingelegt.

- Preis pro m2 Verstärkungsgewebe: 2,00 Euro / netto

- Befahrbar, ölresistent

Anwendung:

Abziehlack, als temporärer Schutz zur Reinigung und Instandhaltung von Spritzkabinen und bei ähnlichen Anwendungsfällen.

Enthält keine freien Silikone.

-Optimale Einsatzbedingungen sind gepulverte und lackierte Oberflächen oder verzinkter Stahl.

Bei normalem Schwarzblech und Grauguss bilden sich Rostflecke. Lackierte bzw. gepulverte Oberflächen müssen ausgehärtet sein. Dies kann man mit einen mit PUR-Lösungsmittel getränkten Lappen überprüfen. Den Lappen ungefähr 20 Sekunden auf die Lackoberfläche drücken. Untergrund darf in dieser Zeit nicht weich werden. Wenn der Untergrund weich werden sollte, muss unbedingt eine Probefläche angelegt werden.

 -Auf alle Fälle sollten Tests unter Praxisbedingungen durchgeführt werden, da

der Untergrund und auch die Schichtdicke des Abziehlackes eine wesentliche Rolle für die Abziehbarkeit spielen. Wir empfehlen Trockenschichtdicken über 100 μm bei steigender thermischer Belastung. Wird der Abziehlack mit Staubbindelack 828-W1181-00 überschichtet, sollte jedoch eine Temperatur von 80 °C nicht überschritten werden.

-Der Abziehlack sollte spätestens nach ca. 6 Monaten erneuert werden. Die Abziehbarkeit bzw. die Elastizität ist von Zeit zu Zeit prüfen. Bei beginnender Versprödung (Brechen des Films) umgehend den Abziehlack entfernen und eine neue Schicht aufbringen.

Verarbeitung:

Das Material in ausreichender Schichtdicke (mind. 100 μm Trockenfilmdicke, entspricht 300 μm Nassfilmdicke) auftragen, damit ein genügend dicker Film entsteht, der großflächig abgezogen werden kann.

Bei Glasuntergrund muss abweichend eine Trockenschichtdicke von mindestens 130 μm (ca. 400 μm Nassfilm) aufgetragen werden.

 

Applikation per Rolle (Lammfell oder ähnliches, keine Schaumstoffrolle):

Unbedingt auf eine ausreichende Schichtdicke von mind. 100 μm Trockenfilmdicke achten (2 - 3 Schichten mit Zwischentrocknung aufrollen).

Wenn gespritzt werden soll, bitte folgendes beachten:

Spritzapplikation mit pneumatischer Kolbenpumpe (Übersetzungsverhältnis > 30:1)

Rationelles Auftragsverfahren für große Flächen.

Bewährt hat sich ein Farbspritzdruck ab 150 bar und eine Düse ab 0,3 mm.

Wurde mit dem Airlessgerät vorher lösemittelhaltiges Material verarbeitet, dieses zunächst mit dem

dazugehörigen Verdünner spülen/reinigen. Anschließend mit einem wassermischbaren Verdünner (z. B. Aceton- oder Alkoholbasis) und dann mit Wasser spülen, damit kein Restlösemittel mehr in der Anlage bleibt, welches zu Klumpenbildung und Verstopfung der Spritzanlage führen kann.

-Spritzapplikation mit Druckbecherpistole bzw. Druckkessel im Luftspritzverfahren

Für kleinere Flächen. Wenn erforderlich, kann der Abziehlack mit max. 5 % Wasser verdünnt werden. Bewährt haben sich folgende Parameter:

Düsendurchmesser 1,6 - 2,5 mm

Materialdruck 0,2 - 0,5 bar

Zerstäuberdruck 3,0 - 5,0 bar

Applikation / Vorgehensweise in der Lackierkabine:

  • Nähten, Fugen usw. sind mit glattem „Panzerband“ abzukleben.
  • Geflieste Untergründen: Alle Fugen sind mit 2K-Decklack vorzustreichen damit die Saugwirkung aufgehoben wird.
  • Wände: Das Material in ausreichender Schichtdicke (mind. 100 μm Trockenfilmdicke, entspricht 300 μm Nassfilmdicke) auftragen, damit ein genügend dicker Film entsteht, der großflächig abgezogen werden kann.
  • Glasscheiben: Bei Glasuntergründen muss abweichend eine Trockenschichtdicke von mindestens 130 μm (ca. 400 μm Nassfilm) aufgetragen werden!

Anwendungsreihenfolge:

  1. 1.     Abziehlack weiß. Antrocknen lassen.

Danach:

  1. 2.     Abziehlack transparent auf Scheiben und Leuchten applizieren.

 Eine umgekehrte Reihenfolge in der Applikation, führt zu Oberflächenstörungen!

Applikation / Vorgehensweise auf Leuchten und Glas:

Der zunächst trüb-weißliche Film wird bei der Trocknung klar-transparent.

Objekt-, Material und Umgebungstemperatur sollten über +15 °C liegen, da es sonst zu erheblicher Trocknungsverzögerung kommt und die Viskosität stark ansteigt. Die o. g. Bedingungen sollten auch während der gesamten Trocknungszeit eingehalten werden. Hohe Luftfeuchtigkeit verzögert die Trocknung extrem. Auch bereits getrockneter Abziehlack kann bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit wieder einen Oberflächenklebeffekt bekommen. Bei Anwendung des Abziehlackes unter diesen Bedingungen ist deshalb für eine ausreichende Ventilation zu sorgen.

Der getrocknete Abziehlackfilm bleibt immer reversibel wasserlöslich. Daher ist dieser Abziehlack für einen Außeneinsatz (abregnen) oder in Räumen mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit (Kräuselbildung) nicht geeignet. Gegen Overspray von wasserverdünnbaren Beschichtungsstoffen ist ausreichende Beständigkeit vorhanden, nur nicht beim direkten Anspritzen (Absacken der Beschichtung).

Verarbeitung:
Das Material in ausreichender Schichtdicke (15 - 20 µm Trockenfilm; entspricht 100 - 125 µm Nassfilmdicke) auftragen, damit ein genügend dicker Film entsteht, der großflächig abgezogen werden kann.

Applikation per Rolle
Bei Roll-Applikation empfehlen wir die Verwendung einer weichen Vinyl-Schaumstoff-Rolle.

Spritzapplikation

Bewährt haben sich folgende Parameter:
(wenn erforderlich, kann der Abziehlack mit 20 bis zu max. 30 % Wasser verdünnt werden)

mit Druckbecherpistole bzw. Druckkessel im Luftspritzverfahren
                            Düsendurchmesser           1,6 - 1,8 mm
                            Materialdruck                      0,2 - 0,5 bar
                            Zerstäuberdruck                 3,0 - 5,0 bar

mit pneumatischer Kolbenpumpe (airless)
                            Düsendurchmesser           0,33 mm (0,013")
                            Materialdruck                      >250 bar - unverdünnt
                            Materialdruck                      <250 bar - verdünnt

Wurde mit dem Airlessgerät vorher lösemittelhaltiges Material verarbeitet, dieses zunächst mit dem dazugehörigen Verdünner spülen/reinigen.
Anschließend mit einem wassermischbaren Verdünner (z. B. Aceton- oder Alkoholbasis) und dann mit Wasser spülen, damit kein Restlösemittel mehr in der Anlage bleibt, welches zu Klumpenbildung und Verstopfung der Spritzanlage führen kann.

Die Abziehbarkeit ist von Zeit zu Zeit zu prüfen. Bei einsetzender Verschlechterung der Abziehbarkeit umgehend den Abziehlack abziehen und neue Schicht aufbringen.
Temperaturen über 50 - 60 °C oder direkte Sonneneinstrahlung verkürzen die Standzeit.

Applikation / Vorgehensweise auf Fussböden:

Dieser hochwertige Abziehlack ist zum temporären Schutz für ableitfähige Untergründe (Industrie-, Beton-, Fliesenfußboden) gegen Verschmutzung, z. B. durch Farben, Lacke, Kleber, Kunststoffe etc. entwickelt worden. Enthält keine freien Silikone.

Auf Kunststoffböden kann es Probleme mit der Abziehbarkeit geben. Hier bitte immer Vorversuche durchführen.

Abprüfung Schwerentflammbarkeit:

Das Material erfüllt die Anforderungen der DIN 75200 (SE - selbstverlöschend).

Vor jeder Anwendung unbedingt die Eignung des Abziehlackes unter Praxisbedingungen prüfen! Unterschiedliche Untergründe und Belastungen können das Ergebnis beeinflussen.

Der Abziehlack kann auch auf nicht leitfähigen Untergründen eingesetzt werden. Dabei ist zu beachten, dass in diesem Fall der Boden zusammen mit dem Abziehlack weiterhin als nicht leitfähig einzustufen ist.

 Systembedingt sind Abziehlacke mit Einschränkungen mechanisch belastbar. Kritisch ist z. B. das Befahren mit Transportfahrzeugen. Deshalb wird empfohlen, wegen vieler Einflussfaktoren Versuche auf einer begrenzten Probefläche durchzuführen. Durch das Einlegen von speziellen Gewirke-armierungen wird die Haltbarkeit und Reißfestigkeit der Schutzbeschichtung deutlich verbessert.

 Die Beschichtung ist gegen kurzfristige Belastung mit Wasser oder polaren Lösemitteln beständig. Längerfristige Belastung kann zu Anquellungen und Erweichung führen, wodurch die Schutzschicht empfindlich gegen mechanische Belastungen wird und Rutschgefahr auftreten kann. Gegen aliphatische und aromatische Lösungsmittel ist der Abziehlack nicht beständig.

Verarbeitung / Applikation mit Lammfellrolle oder ähnliches:

Wichtig für die Effizienz der Schutzbeschichtung sowie die daraus resultierende Zeit- und Kosteneinsparung sind folgende Faktoren:

  1. Der Boden muss eine Leitfähigkeit < 109 Ω haben.
  2. Die Bodenflächen sauber, fettfrei und trocken vorbereiten.
  3. Das Material vor der Verarbeitung intensiv aufrühren, damit das Leitfähigkeitsmittel homogen verteilt wird. Nur so ist die Erfüllung der BG-Regel „BGR 132“ „Vermeidung von Zündgefahren infolge elektrostatischer Aufladungen“ sicherzustellen
  4. Das Material in Bahnenbreite unverdünnt und satt auftragen, damit ein ausreichend dicker Schutzfilm (Trockenfilmdicke > 100 µm) entsteht.
  5. Sofort in die nasse Beschichtung „Abziehlack-Verstärkungseinlage 410-00050-H0“ faltenfrei einbetten, leicht andrücken und anschließend nochmals satt überrollen, so dass der Abziehlack gleichmäßig verteilt wird und die Maschen des Gewirkes durchdringt und abdeckt.
  6. Weitere Bahnen sind mind. 5 cm überlappend in gleicher Weise zu verarbeiten.

Die Einsatzzeit der Schutzbeschichtung hängt primär von der Stärke der Verschmutzung ab, da Schmutzrückstände an der Oberfläche die Leitfähigkeit stark verringern. Generell sollte der Schutzfilm alle 2 Wochen überarbeitet und nach spätestens 6 Monaten entfernt werden. Bei höheren Temperaturen bis max. 40°C deutlich früher. Direkte Sonneneinstrahlung und UV-Licht verkürzen die Standzeit ebenfalls.

Hinweis: Allgemein gilt, die thermische Dauerbelastung des Abziehlackes sollte nicht über 40 °C liegen. Kurzzeitig ist eine höhere thermische Belastung, z.B. 1 h bei 80 °C, möglich. Dabei unbedingt auf eine ausreichende Schichtdicke größer 100 µm achten.Bitte prüfen Sie von Zeit zu Zeit die Abziehbarkeit. Der Film muss elastisch sein und sich leicht und rückstandsfrei abziehen lassen.

 

Reinigung:

Arbeitsgeräte, Rolle oder Pinsel müssen sofort nach Gebrauch mit Wasser gereinigt werden. Angetrockneter Abziehlack lässt sich nur sehr schwer mit Wasser oder Verdünnung entfernen. Empfehlenswert ist, die Rolle anstatt zu reinigen im Anbruchgebinde zu belassen.

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